Der Papageien - Pflegeplatz

Ein   für Papageien mit Handicap  

 

 

Jährliche Prüfung und Anerkennung durch

untere Naturschutzbehörde

 

Kontakt:

Info@papageien-pflegeplatz.de

Kontakt@papageien-pflegeplatz.de 

 

 

 



Karin Poser

Trägerin des Bayerischen Tierschutzpreises


Ehrung 2019 Projekt blaue Schleife "Papageienzeit"

Papageientrainerin J. Koser


 
 
 
 
 
 
 
 

Besucherzahlen 


Der Papageien-Pflegeplatz

Tag der Neueröffnung, war am 1.06.2020 um 15 Uhr

 

Heute ist ein Neuanfang wie es im Papageien-Pflegeplatz so noch nicht gegeben hat.

Vielleicht kann sich der Ein oder Andere noch erinnern, damals war es die Nymphensittichburg in Hohenfels.

Der Pflegeplatz steht schon sehr lange auf eigenen Beinen, es wurden viele Tiere aufgenommen und es konnten auch viele Tiere ein traumhaft schönes zu Hause finden.

Alle Tiere haben eine traurige Vergangenheit:

  • sie waren nicht mehr gewollt, haben zu viel Dreck und Staub gemacht
  • wurden zu anstrengend oder zu laut
  • Tiere wurden krank und die Kosten für Tierarztkosten waren zu hoch
  • Halter verstorben

Beißer wurden nicht mehr aus den Volieren oder Käfige gelassen, weil man Angst hatte, gebissen zu werden.

Tiere von ehemaligen Züchtern, die durch Ihr Leben gezeichnet sind durch Dauerlegen oder zu engen Käfigen.

Gerade solche Tiere gehört Respekt aber, viele Menschen wollen nur das Perfekte Tier.

 

Warum eigentlich?

 

Weil Sie schön anzusehen sind? Sie kaum Arbeit machen? 

Wir wissen alle, NEUES ist schön. Was ist aber nach einem oder zwei Jahren? Immer wieder lesen wir  über Abgabetiere, aber keiner will den wahren Grund Preis geben.

Tatsächlich liest man nur: keine Zeit, berufliche Veränderungen, Umzug usw. Sind das tatsächlich Gründe, warum man ein Tier abgibt? Man schafft sich doch ein Tier an, um mit Ihm gemeinsam durchs Leben zu gehen? Auch bei Krankheiten muss ich doch für dieses da sein, wie sonst kann es sich in Menschenobhut helfen? Wir sind für alle Tiere verantwortlich, denn Sie leben bei uns und können sich nicht selbst helfen. Abgabe bedeutet für so ein Lebewesen, große Trauer. Weg vom vielleicht geliebten Menschen, gewohnte Umgebung, alles ändert sich. Wie fühlt sich so ein Tier, auf einmal nicht mehr gewollt zu werden? Abgeschoben in eine ungewisse Zukunft mit --zu viele--- neue ungewohnte Eindrücke? Fragen, die man sich selbst bei dieser Vorstellung beantworten kann.

Die Tiere sind tatsächlich uns ausgeliefert um einmal zu zeigen, wie HILFLOS sie wirklich sind.

Geben wir Ihm nichts zu fressen, müssen Sie hungern. Geben wir Ihnen nichts zu Trinken, müssen Sie sich auch fügen. Viele Tiere werden sogar in Kellerräume gehalten, weil diese sehr laut geworden sind. Warum der Mensch erst das Schöne in einem Wesen sieht und erst danach erkennt, wie viel Arbeit und wie hoch die  Kosten sind.

Ein Tier ist zur Ware geworden, Ware die man einfach abgibt, wenn es entweder nicht mehr gefällt oder zu Wider geworden ist oder auch zu teuer.

 

An und Verkauf, nehme ich gern einmal in den Mund.

 

So Arbeite ich seit Jahren darauf hin, dass gerade diese Tiere mit  Handicap, eine Zukunft zum Leben haben. Tiere die Jahrelang in Angst leben mussten, sollen sich in Zukunft auf den nächsten Tag freuen.

Zukunft für alle die, die nicht perfekt sind und die durch Menschenhand zu Pflegetiere geworden sind.

Der Papageien- Pflegeplatz ist ein sehr teures Unterfangen, was ich schon viele Jahre führe.

Letztes Jahr erst, habe ich das Aus verkündet, denn mit einem kleinen Gehalt und in den eigenen Räumlichkeiten, ist dies nicht für ewig alleine tragbar. Von außen sieht man nur das Schöne, man hat Mitleid mit den Tieren --- aber sehr wenige fühlen sich gerade für diese Tiere verantwortlich und helfen ---

 

Gemeinsam kann man vieles schaffen, man muss es nur wollen.

 

Neueröffnung

 

Ich eröffne heute meinen Papageien-Pflegeplatz nach einer kurzen Schließung, weil es ein Traum von einem lieben Menschen gewesen ist, Tiere zu helfen. Tiere die es im Leben nicht so gut oder einfach hatten. Sie und ich  haben sehr viele Tief`s durchlebt und gerade solche Erlebnisse machen uns noch stärker.

Wir kämpfen immer weiter für die Tiere, die nicht mehr gewollt sind und vorallem helfen wir die, die so viel Schlechtes erleben mussten.

 

Hinweis!!

 

Wenn man seinen Traum selbst nicht schafft wahr werden zu lassen dann seht Euch um, denn woanders gibt es Menschen, die Euren Traum schon leben. Fragt einfach nach, ob Ihr helfen könnt und Ihr ein Teil von diesem Projekt sein könnt.

 

 

Viele Grüße Karin